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Die größte Maultierpopulation in Deutschland befindet sich in Bad Reichenhall im Einsatz als Lasttiere für die dortigen Gebirgsjäger der Bundeswehr.



Maultiere sind meist unfruchtbar und müssen daher speziell gezüchtet werden. Durch die Vermischung des Erbguts von Pferd und Esel entsteht ein ungerader Chromosomensatz, welcher eine Geschlechtszellenbildung unmöglich macht. Gelegentlich kommen jedoch fruchtbare Stuten vor.



In der Antike galten Maultiere als die edelsten Tiere überhaupt. Aus diesem Grunde wurden die Tierärzte in Rom damals nicht Rossärzte, sondern Maultierärzte (mulomedici) genannt. Im Mittelalter und in der neueren Zeit gelangten Maultiere in alle Erdteile.



Ein Maultier ist meist größer als sein Eselvater, aber meist kleiner als die Pferdemutter. Üblicherweise werden Maultiere mit einem Stockmaß zwischen 140 und 155 cm gezogen, je nach Rasse der Eltern gibt es auch größere oder sehr viel kleinere Maultiere.



Das Maultier (auch „Muli“, nach dem lateinischen Wort mulus) ist das Kreuzungsprodukt einer Pferdestute und eines Eselhengstes. Die umgekehrte Kombination von Pferdhengst und Eselstute wird Maulesel genannt.




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